Fördermöglichkeiten

Die Neuausrichtung der Energiepolitik kann nur durch einen gemeinsamen Kraftakt gelingen. Gemeinsam wollen wir die Effizienz steigern und erneuerbare Energien fördern.

Die Tatsache, dass die herkömmlichen fossilen Energieträger endlich sind und infolge beginnender Verknappung immer teurer werden, aber auch die Tatsache des drohenden Klimawandels lässt uns keine Wahl: Wir werden neue, umweltfreundliche Energiequellen erschliessen müssen.  Die Frage ist nur: Schauen wir der Entwicklung tatenlos zu, oder fördern wir gezielt jene Technologien – wie beispielsweise energieeffizientes Bauen, Photovoltaik, Biogas, Holzenergie, Geothermie – die erfolgversprechend sind; Technologien, die sauber sind, die die Auslandabhängigkeit verringern, die Arbeitsplätze sichern und eine hohe Wertschöpfung im eignen Kanton versprechen.

Photovoltaik

Solarzellen auf den Dächern sind in der Schweiz noch zu selten. Dies im Gegensatz zu Deutschland, wo dank einer konsequenten Förderung jährlich grosse Zuwachsraten bei der Produktion von Solarstrom zu verzeichnen sind.

Solarthermie

Warmwasser und Heizungsunterstützung durch die Sonne ist eine Technik, die bereits etabliert ist und häufig zur Anwendung kommt. Vor allem in der Übergangszeit lässt sich so viel Energie einsparen.

Biomasse

Der Hofdünger (Gülle und Mist) ist die Grundlage für die Produktion von erneuerbarer Energie aus Biogasanlagen. In Ergänzung zu den Hofdüngern verarbeiten Biogasanlagen meist in Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden auch das anfallende Grüngut der Region.

Wärmepumpen/Geothermie

Die Heizung direkt aus der Erde, mit einer elektrischen Wärmepumpe, ist bereits Standard bei Neubauten. Bei der Geothermie wird die Wärme tiefer geologischer Schichten zur Produktion von Strom und Fernwärme genutzt.

Wasserkraftwerke

Bereits seit Jahrzehnten wird in der Schweiz elektrischer Strom mit Stauseen produziert. Auch als Energiespeicher eignen sich solche Wasserkraftwerke ganz hervorragend. In Sekundenschnelle können Verbrauchsspitzen abgedeckt werden.

Nutzung von Abwärme

Zuviel Energie "verpufft" noch sprichwörtlich durch den Schornstein - Wärmerückgewinnung ist die Lösung für dieses Problem.

bauliche Massnahmen

Der Stand der Technik lässt das Erstellen von Häusern mit minimalstem Energiebedarf zu. Dabei spielt die Gebäudehülle die grösste Rolle. Jede Kilowattstunde, die nicht durch Haustechnik kompensiert werden muss, ist eine gewonnene! Der Energiebedarf in sogenannten Passivhäusern, zertifiziert nach Minergie-P, ist so gering, dass der Mensch (60W) ein kleines Zimmer (100W) aufheizen kann.