Zahlen und Fakten

 

Die gezielte Förderung von alternativen Energien ist auch im eigenen Interesse. Es befreit uns von der bedenklichen Abhängigkeit von fossilen Energien und vom erdrückenden Klumpenrisiko Atomkraft und schafft nebenbei Hunderte von innovativen Arbeitsplätzen. Rund 800 Mio. Franken zahlte der Thurgau 2006 für seine Energieimporte.

Diese Importe durch lokale Wertschöpfung ersetzen, ist ein Gebot der Stunde und sicher kein Luxus.

Die vermehrten Anstrengungen haben auch eine wirtschaftliche Bedeutung. Im Kanton Thurgau werden jährlich rund 400 Millionen Franken Energiekosten für Heizung und Warmwasser ausgegeben. Mit dem Konzept der 2000-Watt-Gesellschaft können diese Kosten innerhalb einer Generation halbiert werden. Es entsteht eine regionale Wertschöpfung mit entsprechenden Arbeitsplätzen in der Höhe von jährlich 200 Millionen Franken (im Gegensatz zu heute, wo diese Wertschöpfung im Wesentlichen im Ausland erfolgt).